Chinesische Medizin

Die Jahrtausende alte medizinische Tradition der TCM wird in westlichen Ländern immer populärer. Geschätzt werden ihre individuellen, auf den Einzelnen abgestimmten Diagnose- und Behandlungsverfahren, aber vor allem ihr ganzheitlicher Ansatz.

Die TCM sieht die Symptome nie losgelöst vom Ganzen, was nicht zu einer isolierten Symptombehandlung führt. In Diagnose und Behandlung werden stets alle verfügbaren Informationen mit einbezogen, das bedeutet:

Berücksichtigt werden auch Klima, Lebensbedingungen, Ernährung, die Psyche und sonstige auf die Konstitution Einfluß nehmende Faktoren. Nach einer ausführlichen Befunderhebung, der Anamnese wird ein energetisches Bild des Patienten angefertigt und mit den verschiedenen Methoden der TCM die Körper-Geist–Seele-Einheit dazu angeregt wieder ins Gleichgewicht zu gelangen.

Dazu bedient sich die TCM folgender Methoden:

  • Diagnose mittels Anamnese, Inspektion, Auskultation, Olfaktion, Palpation, Pulstastung und Zungendiagnostik
  • Akupunktur (Laser-Akupunktur, Farbpunktur - schmerzfreie Varianten)
  • Chinesische Arzneimittellehre (Phytotherapie—Pflanzenheilkunde)
  • Akupressur,
  • energetische Massage (Tuina)
  • Ernährungsberatung
  • Psychotherapie
  • Moxa-Moxibustion (eine Wärmeanwendung)
  • Schröpfen
  • Atem– und Bewegungsübungen (Qi Gong, Taijiquan, Meditation)

Westliche Therapeuten reduzieren die TCM häufig nur auf die Akupunktur; doch die Wirksamkeit der anderen Schwerpunkte der TCM wird in der täglichen Praxis stets offenbar.